#stayathome – Strategien zur Stressreduktion für Eltern in der Corona-Pandemie

Logo der #stayathome-Studie

Im Zuge der Corona-Pandemie stehen insbesondere Familien mit Kita- und schulpflichtigen Kindern unter einer erheblichen Stressbelastung, da die Eltern neben der Arbeitstätigkeit auch vollumfänglich die Betreuung und den Lernfortschritt der Kinder sicherstellen sollen. Zur Entlastung der Eltern wurden zwei kurze psychologische Interventionen zur Emotionsregulation an die Anforderungen der Einschränkungen adaptiert und in einer randomisiert-kontrollierten Online Studie getestet. Die beiden Interventionen, Cognitive Reappraisal und Self-Compassion, sind Standard-Techniken in der Psychotherapie und wurden konsistent als wirksame Strategien für eine Abschwächung negativer Emotionen und des Stresserlebens in verschiedenen Stichproben bestätigt (z.B. Diedrich et al., 2016; Ehret et al., 2018). Die gesamte einwöchige Studie einschließlich der Interventionen über Videosequenzen wurde online zur Verfügung gestellt, so dass eine Studienteilnahme unter Einhaltung der gegenwärtigen Ausgangs- und Versammlungseinschränkungen ermöglicht wurde. Als primäre Zielparameter wurde das persönliche Stresserleben der Eltern sowie das elterliche Stresserleben erhoben. Das Projekt befindet sich aktuell in der Auswertung.

Projektlaufzeit: 03/2020 – 11/2020

Projekthomepage: https://www.unimedizin-mainz.de/kinderpsychiatrie/forschung/elternstress-in-der-corona-pandemie.html

Beteiligte Institutionen: Universitätsmedizin Mainz, Universität Wien

Beteiligte Mitglieder der IG-KJPT: Hanna Preuss, Dr. David Kolar, Prof. Dr. Martina Zemp

Kontakt: Hanna Preuss

Förderung: Eigenmittel.